

Earl Grey ist kein eigener Tee im botanischen Sinne, sondern ein aromatisierter Schwarztee. Das charakteristische Merkmal ist das Aroma der Bergamotte, einer Zitrusfrucht, die dem Tee seine frische, leicht herbe Zitrusnote verleiht.
Die Basis von Earl Grey besteht fast immer aus klassischem Schwarztee. Häufig verwendete Sorten sind:
Wichtig für das Verständnis:
Das Koffein im Earl Grey stammt ausschließlich aus dem Schwarztee, nicht aus der Bergamotte. Das Aroma beeinflusst Geschmack und Wahrnehmung, aber nicht den physiologischen Koffeingehalt.
Historisch geht der Name Earl Grey auf Charles Grey, den britischen Premierminister des 19. Jahrhunderts, zurück. Die genaue Entstehungsgeschichte ist zwar nicht eindeutig belegt, doch Earl Grey entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil der britischen Teekultur.

Ja – Earl Grey enthält Koffein. Da er auf Schwarztee basiert, gehört er zu den koffeinhaltigen Teesorten.
Im Durchschnitt enthält eine Tasse Earl Grey:
Damit liegt Earl Grey:
Ein wichtiger Punkt für die Einordnung:
Koffein aus Tee wirkt oft gleichmäßiger und weniger „nervös“ als aus Kaffee. Das liegt an der Kombination aus Koffein und L-Theanin, einer natürlichen Aminosäure im Teeblatt, die die stimulierende Wirkung abmildert.
Viele Menschen empfinden Earl Grey daher als:
Wichtig: Auch wenn Earl Grey oft „leichter“ wirkt, ist er nicht koffeinfrei und daher für sehr koffeinsensible Personen oder den späten Abend nur eingeschränkt geeignet.
Der genaue Koffeingehalt von Earl Grey ist nicht fix, sondern variiert je nach Teebasis, Blattgrad und Zubereitung. Dennoch lassen sich realistische Richtwerte angeben.
Der Koffeingehalt hängt unter anderem ab von:
Deshalb können zwei Earl-Grey-Tees trotz gleichen Namens spürbar unterschiedlich wirken.

Der Koffeingehalt von Earl Grey ist kein fixer Wert. Er hängt von mehreren Faktoren ab, die im Alltag oft unterschätzt werden. Genau deshalb kann derselbe Tee bei unterschiedlichen Personen oder Zubereitungen sehr verschieden wirken.
Nicht jeder Earl Grey basiert auf derselben Schwarztee-Grundlage:
Das erklärt, warum Earl Grey aus dem Teebeutel häufig „stärker kickt“ als loser Tee, selbst bei gleicher Menge.
Einer der wichtigsten Hebel:
Wer Earl Grey liebt, aber empfindlich auf Koffein reagiert, kann hier gezielt steuern.
Viele Menschen berichten, dass Earl Grey zwar wach macht, aber nicht so „nervös“ oder hektisch wirkt wie Kaffee. Das ist keine Einbildung.
Der Grund liegt in der Kombination aus:
L-Theanin wirkt beruhigend auf das Nervensystem und verlangsamt die Aufnahme des Koffeins. Dadurch entsteht ein gleichmäßigeres Wachheitsgefühl, weniger Zittern und weniger abruptes „Auf und Ab“.
Gerade bei Earl Grey kommt hinzu, dass die Bergamotte-Note sensorisch als erfrischend wahrgenommen wird. Das kann den Tee mental wacher erscheinen lassen, obwohl der tatsächliche Koffeingehalt nicht höher ist als bei anderem Schwarztee.
Das macht Earl Grey für viele zur beliebten Alternative zum Nachmittagskaffee.
Earl Grey ist ein klassischer Schwarztee mit Bergamotte-Aroma und enthält damit spürbar Koffein. In der Praxis liegen die meisten Varianten bei etwa 40–60 mg Koffein pro Tasse, abhängig von Teebasis, Blattgrad und Zubereitung.
Wichtig ist die richtige Einordnung:
Wer empfindlich auf Koffein reagiert oder Earl Grey auch später am Tag genießen möchte, kann gezielt steuern: Eine kürzere Ziehzeit, geringere Dosierung, oder der Griff zu entkoffeinierten bzw. koffeinfreien Varianten.
Unterm Strich gilt:
Earl Grey ist kein „Wachmacher um jeden Preis“, sondern ein ausgewogener Tee, der Genuss und Wirkung gut miteinander verbindet – sofern man ihn bewusst zubereitet.
Earl Grey enthält deutlich weniger Koffein als Kaffee. Während eine Tasse Kaffee meist zwischen 80 und 120 Milligramm Koffein liefert, liegt Earl Grey in der Regel bei etwa 40 bis 60 Milligramm pro Tasse. Viele Menschen empfinden die Wirkung zudem als sanfter, da das Koffein im Tee langsamer freigesetzt wird.
Nein, in der Regel nicht. Earl Grey basiert auf Schwarztee und unterscheidet sich koffeinmäßig kaum von anderen Schwarztees. Unterschiede entstehen eher durch die verwendete Teesorte, den Blattgrad und die Zubereitung als durch das Bergamotte-Aroma selbst.
Nein. Die Bergamotte liefert ausschließlich Aroma und Geschmack. Das gesamte Koffein im Earl Grey stammt aus dem verwendeten Schwarztee.
Das hängt stark von der individuellen Koffeinempfindlichkeit ab. Wer sensibel auf Koffein reagiert, sollte Earl Grey eher am Vormittag oder frühen Nachmittag trinken. Für den Abend eignen sich entkoffeinierte Varianten oder koffeinfreie Alternativen wie Rooibos Earl Grey deutlich besser.
Der Koffeingehalt lässt sich vor allem über die Zubereitung steuern. Eine kürzere Ziehzeit, eine geringere Dosierung und etwas niedriger temperiertes Wasser führen dazu, dass weniger Koffein in den Aufguss übergeht.
Entkoffeinierter Earl Grey ist nicht vollständig koffeinfrei, enthält aber nur noch sehr geringe Restmengen. In der Praxis liegen diese meist bei wenigen Milligramm pro Tasse und sind für die meisten Menschen kaum relevant.
Das liegt an der natürlichen Kombination aus Koffein und L-Theanin im Teeblatt. L-Theanin wirkt ausgleichend auf das Nervensystem und sorgt dafür, dass das Koffein langsamer aufgenommen wird. Dadurch entsteht ein gleichmäßigeres Wachheitsgefühl ohne starke Nervosität.
Ja. Varianten auf Rooibos-Basis sind vollständig koffeinfrei, enthalten aber dennoch das typische Bergamotte-Aroma. Sie sind besonders beliebt bei Menschen, die Earl Grey geschmacklich mögen, aber auf Koffein verzichten möchten.
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